Amour fou

„Bewunder mich, so weiß und rein

so schön wie ich wirst Du nie sein.

Zottig bist Du, schwarz und schlicht

ein edler Schwan, der bist Du nicht.“

„Nun zier Dich nicht, Du Vogeltier.

Schwimm doch näher, her zu mir.

Gern schau ich Dich näher an

damit ich Dich bewundern kann.“

„Deine Worte schmeicheln mir,

Du raubeiniges Hundetier.

Vielleicht ist, was ich fühl…Amor?

Ach, flüster zart mir in mein Ohr.“

„Komm nur, meine sanfte Schöne,

lass mich an Deinen Federn knabbern,

gurr ins Ohr mir sachte Töne.

Huch- ich fang schon an zu sabbern.“

Da tönt des Frauchens Pfiff und ruft den Hund

und nie soll‘n wir es wissen:

Wollte Schnauz den Ehebund?

Oder ist er einfach sehr gerissen,

waren seine Pläne finsterer Natur

und wollt‘ er ihr ans Leder nur?

Danke an Andrea Hock für das tolle Bild von Cuno und der schönen Schwanenfrau

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